Luft im Heizungssystem ist ein häufiger Grund, warum Heizkörper nicht richtig warm werden. Typische Anzeichen sind Gluckergeräusche oder ein Heizkörper, der unten warm und oben kalt ist. Die gute Nachricht: Das Entlüften können Sie in den meisten Fällen selbst erledigen.
Das brauchen Sie
- Einen Entlüftungsschlüssel (gibt es im Baumarkt) oder je nach Ventil einen Schraubendreher
- Ein Tuch und ein kleines Gefäß zum Auffangen von Wasser
Schritt für Schritt
Heizung aufdrehen
Drehen Sie die Thermostate aller Heizkörper auf, damit sich die Luft an den Entlüftungsventilen sammelt.
Umwälzpumpe ausschalten
Schalten Sie die Heizungspumpe bzw. die Heizung kurz ab und warten Sie etwa eine Stunde, damit sich die Luft oben sammelt.
Ventil öffnen
Halten Sie Tuch und Gefäß unter das Entlüftungsventil oben am Heizkörper und öffnen Sie es langsam. Es zischt, wenn Luft entweicht.
Ventil schließen
Sobald Wasser statt Luft austritt, schließen Sie das Ventil wieder.
Druck prüfen
Schalten Sie die Heizung wieder ein und prüfen Sie den Anlagendruck. Nach dem Entlüften muss oft Wasser nachgefüllt werden.
Wann Sie den Fachbetrieb rufen sollten
Müssen Sie sehr häufig entlüften, deutet das auf ein Problem im System hin – etwa ein defektes Ausdehnungsgefäß oder eine undichte Stelle. Auch wenn der Druck nach dem Nachfüllen immer wieder fällt, sollten Sie die Anlage prüfen lassen. Rufen Sie uns an unter 07135 963483.
Wie Sie den Anlagendruck prüfen, lesen Sie im Artikel Heizungsdruck prüfen.
